Ehrung der Freiwilligen in Waldbreitbach am 6. Juli 2018

Fast 200 FSJler haben im vergangenen Jahr ihr FSJ in den Einrichtungen geleistet – dafür dankten ihnen Hans-Josef Börsch, der Leiter der Stabstelle Freiwilligendienste, und Schwester Marianne Meyer vom Vorstand der Marienhaus Stiftung (1.Reihe von links). Foto: Anja Loudovici

24.07.2018

Respekt und Anerkennung für die FSJler

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Waldbreitbach. „Es war definitiv kein verschwendetes Jahr“, betont Lena Oberdörffer. Die 19-Jährige hat ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Franziskus-Hospiz Hochdahl absolviert und stellvertretend für all ihre Kollegen bei der feierlichen Verabschiedung über ihre Erfahrungen berichtet. Die junge Frau empfiehlt einen Freiwilligendienst ausdrücklich, denn sie habe der Dienst beruflich wie persönlich sehr weitergebracht.

 

Dass sich die jungen Leute freiwillig in den Dienst am Menschen stellen, dem zollten auch Schwester Marianne Meyer vom Vorstand der Marienhaus Stiftung und Hans-Josef Börsch, der Leiter der Stabsstelle Freiwilligendienste, Respekt. Beide sprachen den FSJlern ihr großes Dankeschön aus: Sie würden den ihnen anvertrauten Menschen Zeit schenken, den Kollegen den Rücken freihalten und seien oft zur Stelle, wenn irgendwo Not am Mann sei. „Sie stellen Ihre Zeit und Kraft an unterschiedlichen Orten und in unterschiedlichen Aufgaben zur Verfügung – und das alles freiwillig“, brachte es Schwester Marianne auf den Punkt. Das Abschiedsgeschenk (ein kleiner bedruckter Rucksack), das die FSJler neben ihrer Urkunde erhielten, brachte ihren Dienst auch bildlich zum Ausdruck: Sie sind Helden, ohne die es in vielen Einrichtungen einfach nicht mehr geht.

 

Wie engagiert sich die Freiwilligen bei sozialen Aktivitäten einbringen, zeigt auch das Soziale Projekt, das in allen vier Gruppen durchgeführt wurde:  Die Freiwilligen begaben sich dafür in jeder der Seminarwochen in einen Getränkemarkt, um Deckel für die Aktion „Deckel gegen Polio“ des Vereins Deckel Drauf e.V. zu sammeln, die auch von Seiten des Ordens unterstützt wird. Dabei kamen etwas mehr als 37.500 Deckel zusammen, so dass der Verein mit 75 zusätzlichen Impfungen unterstützt werden kann.

 

Zu solchen Projekten werden die Freiwilligen immer wieder durch die Menschen motiviert, die sie in den Bildungswochen begleiten. Einer dieser Menschen ist Frank Kiehl, der mittlerweile seit 15 Jahren die Freiwilligendienste im Saarland gestaltet und dort sozusagen das Gesicht der Marienhaus Freiwilligendienste ist. Schwester Marianne Meyer und Hans-Josef Börsch dankten ihm daher für seinen unermüdlichen Einsatz in den Freiwilligendiensten und innerhalb des Trägers und für seine kreative und positive Arbeit, die sich für den Leiter der Freiwilligendienste Herrn Börsch in einem Zitat von Albert Schweitzer sowohl für die Tätigkeit von Frank Kiehl und das gesamte Team der Freiwilligendienste als auch für den Dienst der Freiwilligen zusammenfassen lässt: „Was ein Mensch an Gutem in die Welt hinausgibt, geht nicht verloren.“        

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